Die erste und die berühmteste Briefmarke der Welt
„Mauritius“ - wer diesen Namen hört, verbindet damit ein Urlaubsparadies - palmengesäumte Strände, türkisblaues Meer und Sonne pur. Die Perle im Indischen Ozean ist aber auch Heimat der berühmtesten Briefmarken der Welt aus dem Jahre 1847. Selbst Nicht-Philatelisten sind die Rote und die Blaue Mauritius ein Begriff. Sie sind jedoch keineswegs die ersten Briefmarken der Welt. Von Manfred Orlick (14.09.2010)
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Daniel, der echte Düsentrieb
Wenn ich mal eben gemein sein möchte, könnte ich ihn als Berufsjugendlichen bezeichnen, das würde ihn vielleicht wurmen. Möglich ist aber auch, dass er es als Kompliment versteht. Daniel Melegi, Herausgeber des Stadtmagazins Megazin, wird heute vierzig Jahre alt. Von Thomas Uhle (25.07.2010)
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2010 - ein neues „Beatlemania“-Jahr?!
Für die echten Beatles-Fans wird es dieses Jahr ernst, und das gleich mehrfach. Ja, 2010 ist für sie wirklich ein stressiges Jahr - stehen doch gleich drei Jubiläen und Gedenkanlässe auf ihrem Kalender. Von Manfred Orlick (27.06.2010)
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„Man sieht nur mit dem Herzen gut“
Als vor einigen Jahren die wichtigsten Romane und Erzählungen der Weltliteratur gesucht wurden, bediente man sich kompetenter Auskunft: hundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller rund um den Erdball wurden befragt. In den Top Ten dieser Bestenliste tauchten gewichtige Romane auf wie „Don Quixote“, „Moby Dick“, „Krieg und Frieden“ oder „Buddenbrooks“. Neben diesen dicken Wälzern behauptete sich jedoch auch ein schmales Bändchen auf den Spitzenplätzen: „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Von Manfred Orlick (01.05.2010)
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Willy und Willi in Erfurt
Vor vierzig Jahren, am 19. März 1970, fand in Erfurt das erste deutsch-deutsche Gipfeltreffen zwischen Bundeskanzler Willy Brandt und DDR-Ministerpräsidenten Willy Stoph statt. Mit diesem Treffen fand die thüringische Stadt Eingang in die europäische Geschichte, denn diese Zusammenkunft bildete den symbolischen Auftakt zu der von Willy Brandt eingeleiteten Entspannungspolitik, auch „Neue Ostpolitik“ genannt. Es war ein erster Schritt, der die deutsche Teilung und damit die innerdeutsche Grenze etwas durchlässiger gemacht hat. Von Manfred Orlick (26.02.2010)
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„Es war einmal …“
Wer kennt nicht „Rotkäppchen und der böse Wolf“, „Dornröschen“, „Das tapfere Schneiderlein“ oder jetzt zur Weihnachtszeit „Hänsel und Gretel“ oder „Frau Holle“. In aller Welt sind sie bekannt, die „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm, die meist nur „Grimms Märchen“ genannt werden. Von Manfred Orlick (3.12.2009)
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„Und immer locken die Filmdiven“
Zur Zeit meiner Eltern erzählte man scherzhaft: „Wenn Greta Garbo auf der Leinwand erscheint, werden fünfhundert Männer ihren Ehefrauen untreu.“ Und das, obwohl die Göttlichen (Marlene Dietrich und Zarah Leander seien hier noch erwähnt) entrückt und unnahbar waren, gewissermaßen Schauobjekte aus der Ferne. Von Manfred Orlick (13.09.2009)
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„Three days of peace and music“
Es gab einige bahnbrechende Meilensteine in der Geschichte der Rock- und Popmusik: Bill Haleys ersten Rockmusiktitel „Rock Around The Clock“ … das Plattendebüt von Elvis Presley … die Ankunft der Beatles in Amerika … oder Bob Dylans „Blowin’ In The Wind“ … sie alle prägten nachhaltig die Entwicklung der Rockkultur. Auch das berühmte Rock-Festival von Woodstock war ein solcher markanter Meilenstein. Von Manfred Orlick (08.08.2009)
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"Ein kleiner Schritt für einen Menschen …"
„Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit.“ Dieser Satz gehört zu den berühmtesten Zitaten der Menschheitsgeschichte. Mit diesen Worten setzte am 21. Juli 1969 um 3 Uhr, 56 Minuten und 20 Sekunden (MEZ) der Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond. Von Manfred Orlick (09.06.2009)
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Melancholisch, zynisch, heruntergekommen
Heute ermittelt die Kriminalpolizei im Auftrag des Staates, meist werden sogar Sonderkommissionen gebildet. Einsame Detektive sind dagegen fast von der Bildfläche verschwunden. Früher waren sie die Helden in Kriminalromanen und Detektivgeschichten. Hier hatten Schriftsteller und Detektiv ihre persönlichen Freiheiten und konnten der Phantasie freien Lauf lassen. Heutzutage ist die Aufklärung eines Verbrechens jedoch immer mehr eine Sache von Spezialisten, die mit modernster Technik oder wissenschaftlicher DNA-Analyse ihre Ermittlungen durchführen. Von Manfred Orlick (30.03.2009)
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Der erste Mensch im All
„Hier spricht Moskau, hier spricht Moskau. Es senden alle Rundfunkstationen der Sowjetunion. Moskauer Zeit 10 Uhr 02 Minuten. Wir senden die TASS-Mitteilung über den ersten Flug der Welt eines Menschen in den kosmischen Raum". Über den ganzen Erdball hallt der Ruf der sowjetischen Medien. Es ist der 12. April 1961 und es ist ein großes Ereignis in der Geschichte der Menschheit! Vor knapp 48 Jahren öffnete der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin der Menschheit das Tor zum Kosmos. Von Manfred Orlick (03.03.2009)
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Oscar lebt hier nicht mehr
Der erste Blick am frühen Donnerstagmorgen geht zum Kinoprogramm. Früher jedenfalls war das so. Heute, in Zeiten des Fast-Monopolisten Cinestar, könnte man sein Frühstück gleich wieder von sich geben, wenn man sich für Filme interessiert, die nicht eine gewisse Debilität beim Kinogänger voraussetzen. Denn es läuft fast ausschließlich Massenware, einfallsloses Gemetzel oder belanglose Komödien, die man allein aus Gründen der geistigen Selbstreinigung schnell wieder vergessen sollte. Wer einen Film sehen will, der noch einige Zeit später aufwühlt oder den man guten Freunden empfehlen möchte, kann um das Cinestar am Westpark einen großen Bogen machen. Von Thomas Uhle (21.02.2009)
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Der Begründer der Kurzgeschichte
Der berühmte englische Schriftsteller und Sherlock-Holmes-Erfinder Arthur Conan Doyle sagte einmal voll Bewunderung: „Wenn jeder Autor, der ein Honorar für eine Geschichte erhält, die ihre Entstehung Edgar Allan Poe verdankt, nur einen Zehnten für ein Monument des Meisters abgeben müsste, dann ergäbe das ein Pyramide so hoch wie die von Cheops“. Von Manfred Orlick (11.01.2009)
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Der ewige „Halbstarke“ - zum 75. Geburtstag von „Hotte“ Buchholz
Horst Buchholz war einer der wenigen deutschen Filmschauspieler, die zu internationalem Ruhm gekommen sind. Bereits 1960 eroberte der damals erst 27jährige an der Seite der Kino-Legenden Yul Brynner und Charles Bronson als einer der „Glorreichen Sieben“ die Filmmetropole Hollywood. Mit diesem Western gab er sein Filmdebüt in den Vereinigten Staaten. In Deutschland war Horst Buchholz aber bereits vier Jahre vorher durch seinen Film „Die Halbstarken“ zum Star geworden, der ihn gleichzeitig das Image als rebellischer Teenie „Hotte“ einbrachte. Von Manfred Orlick (30.11.2008)
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"Krieg der Welten"
Die Bevölkerung von New York, ja der gesamten Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika, geriet in Panik. Die Menschen flohen aus den Städten auf das Land und die Leute vom Land suchten Schutz in den Städten. Es gab Fehlgeburten, ja sogar Selbstmorde vor lauter Angst. Vielerorts wurden Geschäfte geplündert und die Nationalgarde musste eingesetzt werden. Von Manfred Orlick (25.10.2008)
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"Mächtig gewaltig, Egon"
Das Jahr 1968 war ein geschichtsträchtiges Jahr: Studentenunruhen in ganz Westeuropa … Niederwerfung des „Prager Frühlings“ durch sowjetische Panzer … Vietnamkrieg … Attentate auf Martin Luther King und Robert F. Kennedy … erste bemannte Mond-Umkreisung mit Apollo 8 … Verurteilung der Anti-Babypille durch Papst Paul VI. … Olympische Spiele in Mexiko City. Von Manfred Orlick (03.10.2008)
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„Der alte Mann und das Meer“
„Es war ein alter Mann, der in einem kleinen Boot allein im Golfstrom fischte, und er war jetzt vierundachtzig Tage hintereinander hinausgefahren, ohne einen Fisch zu fangen.“ - so beginnt eine der berühmtesten Novellen der Weltliteratur. Ernest Hemingway hatte die kleine literarische Kostbarkeit 1951 und im Jahr 1952 unter dem englischen Titel „The Old Man and the Sea“ veröffentlicht. Die Geschichte vom Kampf eines alten Kubaners mit einem Riesenfisch war das letzte Werk des Autors, das zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurde und sie wurde sein bekanntestes Werk überhaupt. 1953 erhielt er dafür den renommierten Pulitzerpreis und bei der Verleihung des Literaturnobelpreises 1954 wurde das Buch ausdrücklich hervorgehoben. Von Manfred Orlick (02.10.2008)
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Expressionist. Wortführer u. linientreuer Staatsdichter
Kaum eine Biographie eines deutschen Dichters im 20. Jahrhundert ist spannender und widerspruchsvoller als die von Johannes R. Becher - vom Münchener Bürgersohn und sprachgewaltigen Expressionisten bis zum Staats- und Parteidichter der DDR, ja bis zu deren Kulturminister reichte seine schriftstellerische Karriere. Gerade seine Zerrissenheit, seine Widersprüche und Schwächen machen ihn aber heute noch, 50 Jahre nach seinem Tod, so interessant. Von Manfred Orlick (26.09.2008)
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7 Tage, 20 Stunden, 49 Minuten und 4 Sekunden
Zwei erste Plätze - das ist im Sport mitunter möglich, wenn selbst das modernste Zielfoto keinen eindeutigen Sieger ermitteln kann. Auch in der Politik ist das durchaus möglich, selbst wenn fünf Jahre zwischen den Ereignissen liegen. Wieso? Es gab Zeiten, in denen es zweimal den Titel der „Erste Deutsche im All“ gab. Anderen Völkern und Weltraumnationen war diese doppelte Ehre nicht vergönnt. Von Manfred Orlick (26.09.2008)
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„Plötzlich färbte sich der Himmel blutrot …“
Der norwegische Maler Edvard Munch (u.a. bekannt durch sein Gemälde „Der Schrei“) notierte 1883 in seinem Tagebuch: „Plötzlich färbte sich der Himmel blutrot, die Wolken aus Blut und Flammen hingen über dem blauschwarzen Fjord und der Stadt“. Von Manfred Orlick (26.09.2008)
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„Berlin - Paris und zurück“
Was sich der Berliner Droschkenkutscher Gustav Hartmann vor 80 Jahren in den Kopf gesetzt hatte, das zog er mit preußischem Dickschädel auch durch.
Von Manfred Orlick (27.05.2008)
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"Der nette Junge von nebenan"
Er spielte Glenn Miller und Charles Lindbergh, er war der gefeierte Western-Held und die Idealbesetzung in zahlreichen Hitchcock-Filmen und darüber hinaus war er der „nette Junge von nebenan“ und der „aufrechte Amerikaner“ - James Stewart. Von Manfred Orlick (07.05.2008)
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"Die ganze Welt auf einem Bierdeckel"
Es ist ein alter Menschheitstraum, zu erforschen, was unsere Welt im Innersten zusammenhält. Seit frühester Menschheit ist es das Ziel, die Zusammenhänge unseres Universums zu verstehen, Entwicklungen vorherzusagen und die letzten Geheimnisse der Natur zu entschlüsseln. Weltweit haben sich Physiker, Mathematiker und Astronomen, vom Altertum bis in die Gegenwart, diesem Menschheitstraum verschrieben. Die Anzahl der Wissenschaftler, die heute in aller Welt an dieser Problematik forschen, ist größer als die Summe aller Wissenschaftler in den Jahrtausenden zuvor. Von Manfred Orlick (05.02.2008)
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Sie nannten ihn Pinselheinrich
Heinrich Zille und das Berliner "Milljöh" gehören zusammen. „Pinselheinrich“ - wie er liebevoll genannt wurde - widmete sich dem alltäglichen Leben der Berliner und machte menschliches Elend in witzigen Bildern sichtbar, jedoch mit unendlicher Menschenliebe und ohne dabei plump zu verletzen. Von Manfred Orlick (27.12.2007)
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„Unter den Talaren - Muff von 1000 Jahren“
Wir hören und lesen es fast jeden Tag: Geburtenrückgang … Konsumansprüche … Wertewandel … Erziehungsmodelle … Deutschland ein kinderfeindliches Land … demografischer Wandel … leere Rentenkassen … dramatischer Generationenkonflikt. „Steht uns ein Kampf der Generationen bevor?“, titelte erst neulich eine Tageszeitung. Von Manfred Orlick (07.09.2007)
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„Hurra, it`s the Tupper-Partytime!“
Die folgende Anekdote wird gern in Männerrunden erzählt, ja sie ist zu einem wahren Lacher an Stammtischen geworden: „Kommt ein Ehemann mal etwas früher von der Arbeit nach Hause und was findet er vor? Im Wohnzimmer hockt eine Gruppe von aufgeregten Enddreissigerinnen und überall türmen sich bunte Schüsseln, Dosen und Boxen aus Plastik. Jede der bereits angeschwipsten Damen hat eine Kaffeetasse und einen Eierlikör vor sich stehen. Dazu knabbern sie Salzstangen und futtern pfundweise Mon Cherie in sich hinein. „Hallo Schatz, wir machen eine Tupper-Party“, empfängt ihn freudestrahlend seine Ehefrau und hält ihm ein buntes Plastikschüsselchen mit Deckel unter die Nase. Nachdem der verdutzte Ehemann nur Bauklötzer staunt, klärt ihn seine bessere Hälfte auf: „Das ist zum Frischhalten von Lebensmitteln. Sieh mal, unheimlich praktisch, nicht wahr? Da kann ich dir jeden Morgen dein Frühstück fürs Büro einpacken.“ „Ach ja“, stöhnt der Gatte und verlässt fluchtartig die Damenriege in Richtung Hobbykeller.“ Von Manfred Orlick (23.06.2007)
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Der ewige Nobelpreiskandidat
Seit Jahren, wenn im Herbst die heißesten Kandidaten für den Literaturnobelpreis gehandelt werden, fällt immer wieder sein Name: John Updike. Der jetzt 75jährige gehört zwar zu den vielfach ausgezeichneten amerikanischen Autoren, allein den hoch dotierten Pulitzerpreis bekam er gleich zweimal, doch der Nobelpreis blieb ihm bisher versagt. Von Manfred Orlick (18.03.2007)
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Der Schmäh, der die Amis rockte
Welcher Interpret schaffte es bisher als einziger Pop-Künstler mit einem deutschen Liedtext in die amerikanischen Charts? a - Roy Black … b – Rex Gildo … c - Frank Schöbel oder d – Guildo Horn? Von Manfred Orlick (04.02.2007)
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Verdun 1916 - Symbol für die Sinnlosigkeit des Krieges
Verdun wurde vor 90 Jahren zum Symbol für das Grauen des modernen Krieges. Im Jahr 1916 wurden Hunderttausende sinnlos in den Tod geschickt. Der Name "Verdun" steht für eines der blutigsten Kapitel des Ersten Weltkriegs. Die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ wurde für eine ganze Generation von Franzosen und Deutschen zum Trauma. Von Manfred Orlick (30.12.2006)
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Wegbereiter der Modernen Malerei - zum 100. Todestag von Paul Cézanne
Paul Cézanne gilt als einer der Wegbereiter der modernen Malerei. Er überwand den Impressionismus und bereitete den Weg für den Kubismus und hatte damit wesentliche Anstöße für die Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts gegeben. Sein Malstil hatte nachhaltigen Einfluss auf kommende Künstlergenerationen, selbst Picasso erhob ihn zur Vaterfigur. Von Manfred Orlick (29.10.2006)
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"Mal ehrlich, lest und hört Funny van Dannen!!!"
Da gründet Gott mit einer alleinerziehenden Mutter eine Familie … ein Staubsauger fliegt um die halbe Welt, um eine Staubsaugerin kennen zu lernen ... Paul und Ullrich gründen die Künstlergruppe „Die blaue Sau“ … und schließlich ist der Himmel mit Meerschweinchen total übervölkert. Bei der Vorstellung eines Rosettenmeer-schweinchens auf Wolke sieben fragen Sie sich, lieber Leser, sicherlich: Wie schneit einem nur so etwas ins Gehirn hinein? Wer verzapft nur solchen Unsinn? Von Manfred Orlick (22.09.2006)
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"Und der Haifisch, der hat Zähne..."
Bertolt Brecht – seine Werke gehörten zu meinen ersten literarischen Begegnungen, vor allem seine Gedichte. Dazu hatte ich in den 60er Jahren das große Glück, mehrere Aufführungen seiner Stücke im Berliner Ensemble zu sehen, von „Schweyk im Zweiten Weltkrieg“ bis zur legendären Inszenierung des „Arturo Ui“ mit Ekkehard Schall in der Hauptrolle. Es sind unvergessliche Theatererlebnisse mit Helene Weigel, Wolf Kaiser, Martin Flörchinger, Gisela May, Willy Schwabe und der jungen Angelika Domröse. Von Manfred Orlick (10.08.2006)
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Keine Zeit für Trübsal
Da stehn wir nun also bedröppelt da. Weil unsere Jungs im Halbfinale dieser bisher so grandiosen Party rausgeflogen sind. Wir hätten allen Grund, jetzt Trübsal zu blasen. Denn erst haben nicht mal wir selbst es unseren Klinsmännern zugetraut, auch nur ins Achtelfinale vorzustoßen. Und als die Mannschaft immer mehr in Schwung kam, wollten wir ganz traditionell: Alles! Von Thomas Uhle (07.07.2006)
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„Das achte Weltwunder“ - zum 200. Geburtstag seines Konstrukteurs
Neben der Freiheitsstatue und dem Empire State Building ist die Brooklyn-Bridge das wohl bekannteste Wahrzeichen der Metropole New York. Oft wird sie sogar als „achtes Weltwunder“ bezeichnet. Die Brooklyn Bridge ist auch über 120 Jahre nach ihrer Fertigstellung eine der faszinierendsten Brücken der Welt und für viele Brückenliebhaber die schönste aller Brücken. Die wenigsten Touristen allerdings, die jedes Jahr mit Fotoapparat und Videokamera diese technische Meisterleistung festhalten, wissen sicher, dass die Erfolgsgeschichte im fernen Thüringen ihren Anfang nahm. Von Manfred Orlick (09.06.2006)
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„Keine Panik auf der Titanic“
Er wird sechzig! Der größte deutsche Rocker. Oder wie er sich selbst nennt: der Panik-Rocker. Nicht in Harlem ist er geboren, auch nicht in Liverpool, nein in der beschaulichen Kleinstadt Gronau in Westfalen. Der Popstar, der Erich Honecker eine Lederjacke schenkte. Udo Lindenberg wird sechzig. Von Manfred Orlick (20.05.2006)
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"Dafür hab ick dir det Leben nich jeschenkt!"
„Ein als Hauptmann verkleideter Mensch führte gestern eine von Tegel kommende Abteilung Soldaten nach dem Köpenicker Rathaus, ließ den Bürgermeister verhaften, beraubte die Gemeindekasse und fuhr in einer Droschke davon.“ So konnten am 17. Oktober 1906 die Berliner in ihren Zeitungen lesen. Dieser verkleidete Mensch hieß Wilhelm Voigt, dem der deutsche Dramatiker Carl Zuckmayer (1896 - 1977) ein Vierteljahrhundert später ein literarisches Denkmal setzte. Seine Tragikomödie „Der Hauptmann von Köpenick“ wurde vor 75 Jahren am 5. März 1931 am Deutschen Theater in Berlin mit Max Adalbert in der Titelrolle aufgeführt. „Ein deutsches Märchen“ nannte der Autor seine Satire auf den preußische Militarismus und die Obrigkeitshörigkeit. Von Manfred Orlick (19.04.2006)
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Von der Grauen Diva zur Stadt mit Flair
Wie Ingolstadt kann auch die mitteldeutsche Stadt Halle in diesem Jahr auf 1200 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken. Während die Donaustadt in der Reichsteilungsurkunde Kaiser Karls des Großen vom 6. Februar 806 erstmals urkundlich erwähnt wurde, fand die Stadt an der Saale ebenfalls im Jahre 806 im Zusammenhang mit einem karolingischen Kastell erstmalig eine urkundliche Erwähnung. Von Manfred Orlick (05.02.2006)
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„Für mich soll’s rote Rosen regnen“ - Hildegard Knef zum 80. Geburtstag
Das Phänomen ihrer anhaltenden Karriere war ebenso unvergleichlich wie erstaunlich. Über 50 Jahre bewegte sie ihre Mitmenschen. Sie war neben Marlene Dietrich und Romy Schneider der einzige deutsche Filmstar von Weltformat: Hildegard Knef. Die deutsche Schauspielerin und Sängerin, die zu den populärsten Vertreterinnen des deutschen Kinos der 50er und 60er Jahre gehörte, wäre am 28. Dezember 80 Jahre alt geworden. Mit ihren Filmen, Büchern und Songs hat sie internationales Aufsehen erregt und zahlreiche Preise errungen. Von Manfred Orlick (25.12.2005)
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"Bitte tut dasselbe für ihn!"
Am 8. Dezember 1980 unterbrachen die Radiosender ihre Programme und sandten nur noch Musik der Beatles. Die Nachricht von der Ermordung John Lennons lief in Windeseile um den Erdball. Er war an diesem 8. Dezember kurz vor Mitternacht auf offener Straße vor seiner Wohnung im Dakota Building in New York von dem geistig verwirrten Mark David Chapman angeschossen worden. Von Manfred Orlick (08.12.2005)
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Bertha von Suttner – vor hundert Jahren mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet
In jedem Herbst wird mit Spannung die Bekanntgabe der Nobelpreise durch die Schwedische Akademie erwartet. Seit 1901 wird er in den Kategorien Physik, Chemie, Medizin, Literatur und Frieden verliehen (seit 1969 auch für Wirtschaft). Von Manfred Orlick (22.11.2005)
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Er lebte gerade lange genug,
um eine Legende zu werden -
Zum 50. Todestag von James Dean
„Man muss schnell leben, der Tod kommt früh“ – der dies sagte, war ein junger Mann von vierundzwanzig Jahren. Für ihn sollte dieser Ausspruch bald selbst bittere Realität werden. Vor fünfzig Jahren, am 30. September 1955 verunglückte James Dean mit seinem Porsche Spyder 550 tödlich. Ironie des Schicksals. Einige Wochen zuvor hatte der amerikanische Filmschauspieler noch einen Werbespot aufgenommen, der den Slogan trug „Fahr vorsichtig, denn das Leben, das du vielleicht rettest, könnte meines sein“. Von Manfred Orlick (25.09.2005)
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Ein sensibler Filmganove wird 75
„Wie man weiß, werden Schauspieler, und nicht nur Schauspieler, mit sechzig kein bisschen weise; sie werden eher unvorsichtig und schreiben Bücher: Memoiren, Erinnerungen oder eine Autobiographie. Genau das möchte ich aber nicht!“, so Mario Adorf 1992 im Vorwort zu seinem ersten Erzählband „Der Mäusetöter“. Inzwischen ist der wohl beliebteste deutsche Schauspieler ein paar Jahre älter geworden und nach langem Zögern sind im Vorjahr mit „Himmel und Erde“ seine Erinnerungen erschienen. Es ist eine Autobiographie der anderen Art von den Kindheitstagen in der Eifel bis zu dem turbulenten Schauspielerleben hinter und vor den Kulissen. Von Manfred Orlick (15.08.2005)
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Der Rebell des deutschen Films wird sechzig
Das bundesdeutsche Nachkriegskino produzierte in den fünfziger Jahren kommerziell sehr erfolgreiche Filme. Die meisten waren zwar technisch perfekt, aber „Sissi“-Süßlichkeit und Schlager-Tralala beherrschten die Leinwand. 1961 unterschrieben 26 junge deutsche Filmregisseure das „Oberhausener Manifest“, um dem seichten und von ihnen so sehr verabscheuten Heimatfilm ein Grab zu schaufeln. In den Melodramen und Bergfilmschinken erblickten sie das Gespenst der Geschichtslosigkeit, das die Greuel des zweiten Weltkrieges leugnete. Im Zuge der Studentenrevolten machte eine neue Riege von Regisseuren (wie Volker Schlöndorff und Wim Wenders) auf sich aufmerksam, sie protestierten mit ihren Filmen gegen Muff und Biederkeit. Einer der profiliertesten Vertreter des Neuen Deutschen Films war Rainer Werner Fassbinder, der in diesen Tagen sechzig Jahre alt geworden wäre. Von Manfred Orlick (30.05.2005)
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"Raffiniert ist der Herrgott..."
Keine Frage, 2005 ist Schiller-Jahr. Doch alles ist relativ! Von Manfred Orlick (16.01.2005)
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"Ich bin Revolutionär" - zum 25. Todestag von Rudi Dutschke
Am Heiligabend 1979 starb Rudi Dutschke völlig unerwartet an den Spätfolgen des Attentates von 1968. Er war eine – wenn nicht sogar die – führende Persönlichkeit und das Sprachrohr der deutschen Studentenbewegung. Auch heute noch, 25 Jahre nach seinem Tod, ist er der Inbegriff für Widerstand und Standhaftigkeit. Von Manfred Orlick (20.12.2004)
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"Einer für alle" war vielen zu wenig
Früher war alles viel politischer. Ein weinerliches Argument, wenn man heutige Spaß-Zustände geißeln möchte? Bezogen auf die Kultur der Stadtmagazine trifft es aber zu. Am Beispiel Ingolstadts lässt sich das schön nachvollziehen, denn hier lässt sich auf eine rund 25 Jahre alte Geschichte zurück blicken. Und weil das Szeneorgan „Megazin“ in diesen Tagen in seiner einhundertsten Ausgabe erscheint, nehmen wir dieses Jubiläum zum Anlass für einen Griff in die Mottenkiste der Schanzer Pressekultur. Von Thomas Uhle (19.08.2004)
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Die Nacht der Kurzen
Die "NIGHT OF THE SHORTS - Kurzfilm im Kino" ist ein Forum für Kurzfilmproduktionen. Seit 1999 werden die Kurzfilmprogramme in vielen deutschen Kinos präsentiert. Die mittlerweile sechs Programme zeigen mehrfach preisgekrönte Kurzfilme in einer gelungenen Zusammenstellung. 2003 ist es dem Filmverleih W-film erstmals gelungen, die Programme flächendeckend in Bayern und NRW einem größeren Publikum zu zeigen. Von Thomas Uhle (06.08.2004)
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Der Don ist tot
Es gibt nicht mehr viele wahre Heroen der Filmgeschichte. Zwei aus der Neuzeit heißen Robert De Niro und Al Pacino, gemeinsam hatten sie ein Idol. Zusammen mit ihm, dem Größten, dem personifizierten Godfather, spielten sie in der Puzo-Verfilmung "Der Pate". Nun ist er tot - Marlon Brando starb 80-jährig in Los Angeles. Von Frank Albert (02.07.2004)
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Das Wunder von Bern
Als am 4. Juli 1954 im Berner Wankdorf-Stadion um 18.55 Uhr das Spiel abgepfiffen wurde, hatte eine deutsche Fußball-Nationalelf den ersten WM-Titel errungen. Der sensationelle 3:2-Finalsieg über den hohen Favoriten aus Ungarn ging als das weltberühmte „Wunder von Bern“ in die Geschichtsbücher ein. Von Manfred Orlick (25.06.2004)
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Mehr als nur Freizeit-Gestaltung
Nachdem der Sommer 2004 inzwischen offiziell abgesagt wurde, setzt die Suche nach alternativen Freizeitbeschäftigungen ein. Eine Ausstellung mit einem Dach über dem Kopf kommt da gerade recht. Voller Abwechslung und richtig unterhaltsam ist die Ausstellung zum Jubiläum einer der angesehensten Institutionen, die sich mit Gestaltung befassen. Von Thomas Uhle (20.06.2004)
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„Liebe Kitty, ich werde Dir alles anvertrauen“
Feuilletons und Fernsehprogramme haben in den letzten Monaten zahlreiche Gedenktage des Zweiten Weltkrieges mit ausführlichen Artikeln und mehrteiligen Dokumentationen gewürdigt, von der Schlacht von Stalingrad bis zum D-Day, der alliierten Landung in der Normandie. Alle diese historischen Ereignisse lagen sechzig Jahre zurück. Im Gegensatz dazu soll hier an ein stilles Schicksal dieser furchtbaren Kriegsjahre erinnert werden, das in unserer lautstarken Medienwelt kaum Beachtung findet. Von Manfred Orlick (08.06.2004)
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Scharlatan oder Genie?
Er gehörte zu den wichtigsten surrealistischen Malern und Bildhauern und galt als exzentrischster Künstler der Moderne. Obwohl seine Biographie aus heutiger Sicht Widerspruch hervorruft, ist er einer der bekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Kaum ein Verlagsprogramm für Kunstkalender kommt ohne ihn aus, Poster und Reproduktionen seiner Werke schmücken sicher Millionen von Wohnzimmer- und Bürowänden. Die Rede ist von Salvador Dali, dessen 100. Geburtstag in diesem Frühjahr mit zahlreichen Ausstellungen, Konferenzen und Publikationen begangen wird. Von Manfred Orlick (03.05.2004)
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Geradewegs ins Verderben und mitten ins Herz
Fatih Akin ist für Cineasten kein Unbekannter. „Im Juli“ (2000), mit Moritz Bleibtreu und Christine Paul in den Hauptrollen, war ein wunderbarer Film, herzerwärmend, sommerfrisch, charmant. Mit „Gegen die Wand“ nun hat der 30-Jährige sein Meisterstück abgeliefert, das krasse Gegenstück zu „Im Juli“. Der Film ist kerzengerade und beinhart, bitter, ungeschönt und düster. Er ist vor allem eines: authentisch. Von Frank Albert (10.04.2004)
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Gestatten, mein Name ist ...
Ostern steht vor der Tür! In erster Linie ist das natürlich ein christliches Fest zum Gedenken an die Auferstehung von Jesus Christus, wie sie uns im Neuen Testament überliefert wurde. Ursprünglich war Ostern jedoch ein germanisch-heidnisches Fest, nach der germanischen Frühlingsgöttin Ostara benannt. Von Manfred Orlick (09.04.2004)
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Sind 20 zehn zuviel?
Die Situation früher: Zehn Kinos in der Innenstadt, alle seit Jahren und Jahrzehnten in der Hand einer Familie. Seit vielen Jahren ein Kinoprogramm, das einer Großstadt nicht würdig ist. Selbst ein Dorfkino wäre mit diesem Spielplan boykottiert worden. Halbherzige Versuche, ein Programmkino zu installieren, waren nicht von Erfolg gekrönt. Ein sommerliches Open-Air-Kino schon eher.
Von Thomas Uhle (17.03.2004)
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Blau ist ein Gefühl
Mit „Deep Blue“ hat die BBC einen wunderschönen Film über das Meer gemacht. Spektakulär ist er und faszinierend, aber ehrlich ist er nicht.
„Lost in Translation“ hingegen ist so ehrlich wie man sich einen Film wünscht, und ehrlicher als mancher ihn verträgt. Von Peter Melchior (06.02.2004)
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Stoiber, Stars und Störungen
Bei den Feuersteins gab es auch schon ein Filmmekka, das in der deutschen Synchronfassung „Hollywald“ genannt wurde. Das klang schon nach einem kleinen Abklatsch, einer putzigen Version von etwas weitaus Größerem.
Von Thomas Uhle (16.01.2004)
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Im Netz gefangen
Wieviel Lexikon braucht ein Mensch? Das hängt von den Bedürfnissen ab. Wer nur selten reinschaut, wird mit einem einzelnen Band auskommen. Wer wissbegierig ist, mag es schon umfangreicher. Und wer die meiste Zeit sowieso schon vor dem Rechner verbringt, muss nicht mehr lang nachdenken: Der „Brockhaus multimedial 2004“, am besten gleich in der Premium-Ausführung, beantwortet nicht einfach alle Fragen. Er gibt die Antworten manchmal auch in Bild und Ton aus. Von Thomas Uhle (17.12.2003)
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Wohin die Gleise tragen
Mal sehen, wo das hinführt. Hier sitzt ein Redakteur, der sich jugendlich genug fühlt, einerseits. Andererseits in nostalgische Erinnerungen verfällt, wenn er an den alten C64 denkt, der vor fast zwanzig Jahren im elterlichen Wohnzimmer unterm Christbaum lag. Der Einstieg in eine Welt, die ihn bis heute nicht los gelassen hat und ohne die heute fast gar nichts mehr geht in der Welt – Computerzeiten. Von Thomas Uhle (15.12.2003)
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Eine Kneipe gegen das Format
Wie oft war ich Gast in der „Neuen Welt“? Wieviele Pint Guinness hab ich getrunken und wieviele Portionen Chili con Carne verdrückt? Ich weiss es nicht mal annähernd. Selbst die Zahl der besuchten Konzerte und Kabarettabende weiss ich nicht. Immerhin glaube ich mich an einen meiner ersten Besuche in der „Neuen Welt“ erinnern zu können. Das dürfte im Sommer 1986 oder 1987 gewesen sein. Von Thomas Uhle (03.10.2003)
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Einfach Energie
Es gibt Dinge, die sind da. Aber dennoch kann man sie schwer oder auch überhaupt nicht in Worte fassen. Einfach, weil es keine Worte gibt oder weil diese Dinge in zu vielen verschiedenen Formen vorhanden sind. Energie ist so ein unbeschreibliches Ding.
Von Thomas Uhle (04.09.2003)
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„Ich möchte eine Maschine sein“
„Die Wahrheit ist, die Kunstgalerien werden überschwemmt von dem schwachköpfigen und nichtswürdigen Stil von Kaugummikauern, Backfischen und, schlimmer noch, Straftätern“, so urteilte ein bekannter Kunstkritiker beim Aufkommen der Pop Art. Von Manfred Orlick (03.08.2003)
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Reloaded
Kaum ein Film wurde in den letzten Jahren sehnlicher erwartet und gehypt als der zweite Teil der Matrix-Trilogie.
Keine der neuen Star Wars-Episoden hat die epochale Bedeutung des Hacker-Kultfilms erreicht. Die Effekte des ersten Teils waren revolutionär für die gesamte Branche. Und nur wenige Hollywood-Filme haben sich bewusst auf die philosophischen Schiene gewagt, in Furcht vor dem Urteil der Zuschauer. Von Peter Melchior (26.05.2003)
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Dort wo die Wälder rauschen: "Twin Peaks" ist zurück
Fernsehserien auf DVD zu veröffentlichen scheint ein lohnendes Geschäft zu sein. Fans von Kult-Serien wie „Ally McBeal“, „Buffy“ oder „Akte X“ gelten als sichere Käufer der Sammlungen dieser Serien. Doch oft geht es nicht nur ums gute Geschäft für Käufer und Verkäufer, sondern schlicht ums Abzocken. Worin liegt der Sinn, wenn bei „Die Sopranos“ Einzel-DVDs mit je zwei Folgen verkauft werden, zu einem Preis, der jeder Marktpolitik spottet?
Vielversprechend wirken da schon DVD-Boxen, denn dafür ist oft spezielles Artwork bei Aufmachung und Verpackung notwendig – nichts, worin Filmkonzerne unnötig Geld verschwenden würden, würde sich der Aufwand nicht lohnen. Von Thomas Uhle (14.03.2003)
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Twin Peaks von A bis Z
Nicht alles in Twin Peaks ist so wie es scheint. Damit es nicht unübersichtlich wird, haben wir ein kleines Nachschlagewerk zur Hand. Von Thomas Uhle (14.03.2003)
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2002 - Das war es
Wie schon in den Vorjahren sind wir rechtzeitig zum Jahreswechsel in uns gegangen, haben unsere Schätze aus dem Langzeitgedächtnis hervor geholt und dazu Christian Neuburger und Walter Haber befragt. Hier sind sie, unsere Höhepunkte 2002 aus Musik, Film und Literatur. Von Thomas Uhle (29.12.2002)
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Ausgenutzt: Michael Mittermeiers "Back to life"-DVD
Das Medium DVD ist nicht mehr ganz frisch, tritt seinen Siegeszug aber gerade erst richtig an. Die Lawine rollt, auch wenn noch keiner weiß, wohin sie eigentlich rollt (die nächsten Formate stehen in den Startlöchern).
Von Thomas Uhle (03.10.2002)
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11. September 2001 - ein Jahr danach
Am kommenden Mittwoch wird in New York geschwiegen. Ex-Bürgermeister Rudy
Giuliani und Amtsinhaber Michael Bloomberg werden die Namen der 2819 Opfer
verlesen, die am 11. September 2001 in den Trümmern des World Trade Center
starben. Von Manfred Orlick (09.09.2002)
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Die Maßeinheit "ein Mengele" - Kino zum Abgewöhnen
Schöner lauer Sommerabend, einmal mehr "Buena Vista Social Club" im Open-Air-Kino. Es fehlten ein paar Minuten zum gelungenen Abend - die Maßeinheit "ein Mengele". Von Frank Albert (06.08.2002)
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Marilyn Monroe - Vor 40 Jahren starb der Blonde Engel
Am 5. August 1962 wurde sie mit einer Überdosis Schlaftabletten tot aufgefunden - Marilyn Monroe. Ob es sich um einen Unfall oder Selbstmord handelte, bleibt wohl für immer ungewiss. Marilyn - schon zu Lebzeiten ein Mythos - starb allein. Von Manfred Orlick (04.08.2002)
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Schicksal oder Zufall – but the world is still turning
Ed Harris inszeniert die Bilder Jackson Pollocks als Biographie Von Peter Melchior (27.06.2002)
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Romy Schneider - die deutsche Marilyn
Als Romy Schneider vor 20 Jahren am 29. Mai 1982 im Alter von 43 Jahren
in ihrer Pariser Wohnung stirbt, war sie nicht durch die Kugeln eines
Geistesgestörten (John Lennon, 08.12.1980) oder in einer zertrümmerten
Limousine (Lady Diana, 31.08.1997) ums Leben gekommen, doch die Nachricht
von ihrem frühen Tod erschütterte die Welt in ähnlicher Weise.
Von Manfred Orlick (15.05.2002)
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Sexy und anarchisch - the next big thing im deutschen TV
Achtung, Ansage: Diese Frau ist "the next big thing" unter den deutschen Moderatoren, unter den wirklich interessanten Fernsehgesichtern. Dort, wo im Unterhaltungssektor Harald Schmidt als ungekrönter König regiert, einige nur zu nachtschlafender Zeit in den dritten Programmen rumkrebsen (Götz Alsmann, Domian), in ein TV-gerechtes enges Korsett geschnürt sind (viele), wahnsinnig nerven (Johannes B. Kerner) oder aber einfach viel zu selten auf der immer matter werdenden Scheibe auftauchen (Roger Willemsen) und ein großer Rest besser das Maul halten sollte (sehr viele), haut diese Frau mit einer Vehemenz und Frechheit dazwischen, dass es eine wahre Freude ist. Barbara Schöneberger, gebürtige Münchnerin, vor kurzem 28 geworden, Typ Rubens-Frau mit unheimlich viel Sex-Appeal und einer Klappe, die vor nichts und niemand Halt macht - sie hat das Zeug, in Kürze durchzustarten. Von Frank Albert (18.04.2002)
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Wegen Überfüllung geschlossen
Christoph Gans inszeniert „Der Pakt der Wölfe“ als Fortsetzungsgeschichte Von Peter Melchior (14.02.2002)
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Der blonde Engel des 20. Jahrhunderts
Ein Jahrhundertstar wird hundert. Am 27. Dezember werden die Gratulanten rund um den Globus Geburtstagshymnen singen. Von Manfred Orlick (26.12.2001)
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Der Erfinder der Mickey Mouse wäre 100 Jahre alt geworden
In diesen Tagen, wo die Vereinigten Staaten vor Patriotismus fast platzen, da hat nun auch noch der Mann seinen 100. Geburtstag, der die Mickey Mouse erfunden hat. Am 5. Dezember 1901 in Chicago geboren, begann Walter Elias Disney – später nur noch als Walt Disney bekannt – bereits als Kind zu zeichnen und machte sich später mit nur 40 Dollar in der Tasche auf den Weg nach Hollywood. Von Manfred Orlick (10.12.2001)
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Fegefeuer und Pionier des deutschen Theaters
Zum 100. Geburtstag von Marieluise Fleißer ein Überblick über Leben und Schaffen der berühmten Ingolstädterin.
Von Manfred Orlick (23.11.2001)
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Terror gegen die USA
Terror gegen die USA. Ohne Worte. Von Peter Melchior (13.09.2001)
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Fremder hier, fremd da
Vor genau 40 Jahren wurde die Mauer gebaut, jene zwischen Ost und West. Der "runde Geburtstag" bietet Anlass sich zu erinnern, auch für uns von IN-ticker.de. Von Thomas Uhle (13.08.2001)
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13. August 2001 - 40 Jahre Mauerbau
Vor genau 40 Jahren wurde die Mauer gebaut, jene zwischen Ost und West. Der "runde Geburtstag" bietet Anlass sich zu erinnern, auch für uns von IN-ticker.de. Von Manfred Orlick (13.08.2001)
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Ahnungslos
Vor genau 40 Jahren wurde die Mauer gebaut, jene zwischen Ost und West. Der "runde Geburtstag" bietet Anlass sich zu erinnern, auch für uns von IN-ticker.de. Von Peter Melchior (13.08.2001)
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Überraschend krumme Touren durchs Bayernland
Krumme Touren in Bayern? Unmöglich, sagen Sie? Mitnichten. Jedenfalls nicht, wenn man damit die kleinen Routen abseits der Hauptstraßen meint, und auch seine Fähigkeiten wieder aktiviert, Kleinigkeiten zu schätzen. Und Kleinigkeiten gibt es immer und ganz in der Nähe. Nur ansehen mag die schon lang keiner mehr, denn im Urlaub soll es möglichst weit weg gehen. Andere Kleinode sind tatsächlich in Vergessenheit geraten. Doch Hilfe naht. Von Thomas Uhle (22.05.2001)
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Purpur wie Blut
Mathieu Kassovitz inszeniert mit Jean Reno einen europäischen Genre-Thriller mit Kultcharakter. Von Peter Melchior (06.05.2001)
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Vor 400 Jahren betritt der Mensch der Neuzeit die Bühne
Der 23. April ist der wohl literaturträchtigste Tag des Jahres mit William Shakespeares Geburts- (1564) und Todestag (1616), sowie dem Todestag von Miguel Cervantes (1616). Die Spanier kamen daher als erste auf die Idee, den Todestag ihres großen Nationaldichters als "Tag des Buches" zu begehen. Inzwischen wird dieser Welttag des Buches international begangen, um die Lesekultur und den Verkauf literarischer Erzeugnisse zu fördern. d.h. das Publikum wieder mehr zum Lesen zu verleiten.
Dem möchten wir von IN-ticker.de uns anschließen, mit einem kurzen - wenn auch verspäteten - literaturhistorischen Streifzug rund um "Hamlet". Von Manfred Orlick (23.04.2001)
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Forschung für jedermann
Kennen Sie „Star Trek", „Contact"? Oder vielleicht „Medicine Man"? Viele Filme behandeln aktuelle Forschung, ihre Auswirkungen, auch ihre Schattenseiten. Wir werden in den Medien täglich konfrontiert mit Meldungen, die naturwissenschaftlichen Hintergrund besitzen: BSE und MKS, Castortransporte, globale Erwär,ung und Nationale Raketenabwehr. Von Peter Melchior (09.04.2001)
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Zurück in die Eiszeit
Roger Donaldson verfilmt „Thirteen Days" Von Peter Melchior (09.04.2001)
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IN-ticker at the Oscars
Unser Mann in Los Angeles. Jedenfalls fast. Zwar nicht auf dem roten Teppich, aber wenigstens mitten in der Nacht live dabei. Von Thomas Uhle (26.03.2001)
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