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Alle
Bands, alle Songs - der 4. Aqua turbo Contest auf einen Blick
 Noch
rund 20 Tage sind's bis zum 4. Aqua turbo Contest in der
Fronte 79: Am 12. und 13. Januar steigt der wichtigste
regionale Bandwettbewerb, und man darf gespannt sein, wer sich
diesmal durchsetzt. Gewohnt Gehaltvolles gibt's von bekannten
Bands wie Panta Rei, Fly Busker und auch Weißwurscht is (die
sich vor allem in musikalischer Hinsicht stark verbessert
haben), aber
auch jene Formationen, von denen man bislang noch nichts
hörte, haben einige Trümpfe im Ärmel. Interessant auch: 12
der 18 Bands haben eine eigene Website, das sind immerhin zwei
Drittel. Ein Klick auf den Bandnamen bringt Euch direkt
dorthin. Ein Klick auf die Songtitel (der Aqua-CD) wiederum
bringt Euch die Song-Files auf Eure Festplatte. Einmal mehr
gilt: die CD zum 4. Aqua turbo Contest ist die bislang
beste. Am Freitag erscheint übrigens die Januar-Ausgabe
der megazIN mit den CDs (siehe Foto unten). Vorab könnt Ihr
bei uns schon mal in die 18 Songs reinhören; wir haben MP3-Files
zum Download in einer Länge von jeweils 30 Sekunden für Euch
vorbereitet und dabei die Hook-Lines aller Songs zum
Vorschein gebracht. Und wir wollen wissen, welcher dieser
Songs Euch am besten gefällt. Eure Stimmen gehen freilich nicht mit in
die offizielle Wertung ein, aber sie sind vielleicht schon ein
interessanter Gradmesser. Und außerdem verlosen wir unter
allen Teilnehmern an dieser Aktion (unabhängig davon, für
wen Ihr stimmt) fünf Festivalpässe, die zum freien Eintritt
an beiden Aqua-Abenden berechtigen. Also, mitmachen lohnt
sich.
Als
Special Guest konnte die Band Glow (siehe Foto) verpflichtet
werden (Auftritt am Samstag von 23.45 Uhr bis 1.00 Uhr),
natürlich außer der Konkurrenz (ein etwas dümmlicher
Leserbriefschreiber auf der megazIN-Website
beschwerte sich schon, dass die mitmachen...). Mit "Mr.
Brown" schafften sie den Durchbruch, laufen seitdem
sowohl bei VIVA als auch bei MTV auf Heavy Rotation. Wenn die
ARD-Snowboard-Serie "Powder Park" Anfang Januar 2001
an den Start geht, wird man wieder was Neues von Danny
Humphreys (Kopf der Band, Sohn von Dunja Reiter und Les
Humphreys) & Co. hören, sie steuerten nämlich die
Titelmusik zu dieser Serie bei. Darauf, dass Daniel
Melegi als Veranstalter des Aqua turbo Contest eine Stange
Geld draufzahlt, sei an dieser Stelle auch mal hingewiesen.
Und darauf, dass für Glow, alles andere als billig, kein
"Topzuschlag" verlangt wird. Respekt für soviel
Idealismus!
zum 2. Teil (Fat
Fugo, Fly Busker, Hyacinth, Melanie, Mr. Rainmaker, Ozzy S.)
zum 3. Teil (Pagan,
Panta Rei, Rouvian Flave, Silva Sonic, Split Second,
Weißwurscht is)
zum Abstimmungs-Formular
- Mitmachen und 5 Festivalpässe gewinnen!
Vocals,
Acousticguitar: Richy Mayer; Leadguitar, Harp: Andreas
Pichler; Bass, Vocals: Karsten Wittmann; Drums, Vocals: Yücel
Özyürek
Eine bühnenerfahrene
Band mit traditionellen Ansätzen aus Blues, Funk, Folk und
Rock‘n Roll der 60-er und 70-er Jahre sowie jede Menge
zeitgemäßer Energie und Rock-Power.1999 und 2000 spielte das Quartett auf verschiedenen
Open Airs mit namhaften Bands wie JBO, Fiddler's Green,
Bonfire und Birth Control. Der Höhepunkt in
diesem Jahr war das 18. Bundes-Rock- & Popfestival
“Deutscher Rock- & Poppreis 2000": unter 150
Bands, in 20 Kategorien - bei ca. 1.800 Bewerbern - wurden die
Colourful Leaves in der Kategorie "Beste deutsche Rockband
2000" nominiert.
Crick [13.1.,
20.50 Uhr]
Vocals:
Ina Knackstedt; Drums: Robert Bachmann; Bass: Georg Frisch;
Guitar: Michael Fein; Keyboard: Markus Wittmann
Als die
Band von Schlagzeuger Robert Bachmann und Bassist Georg
Frisch, die ihrerseits auf mehr als zehn Jahre gemeinsame Bühnenerfahrung
zurückblicken, 1999 gegründet wurde, hatte man keinen
Schimmer, in welche Richtung sich das Ganze entwickeln
würde. Erst als Gitarrist Michael Fein ins Geschehen eingriff,
kam man auf den Trichter. Michael zählt zu den kreativsten Musikern der
Region, und seine Ideen entwickelten sich bald zu funkigen
Rocksongs und schönen Balladen. Im Februar 2000 stieß die Sängerin Ina Knackstedt aus Hannover
hinzu, der Nürnberger Keyboarder Markus Wittmann komplettiert
seit Herbst 2000 das Quintett. Das Material der Band besteht ausschließlich
aus Eigenkompositionen mit
Einflüssen aus Rock, Funk, Blues und Folk. Harte
Gitarrensoli
mit akrobatischen Ausflügen ins Publikum, dreistimmiger
Gesang, voller Rockorgan-Sound und straight-synkopierter Drum
& Bass bestimmen das Programm von Crick.
Cycodad [12.1., 22.50
Uhr]
Voice:
Nowa, Sticks & Kicks: Ferdl; 6-string right: Ozman;
6-string left: Crysler; 4-string: Taif
Dass man sie einmal als “eine der genialsten Bands
unserer Tage” bezeichnen würde, dachten sich fünf alte
Bekannte - bestehend aus Ferdinand Brücklmeier, Horst Götz,
Stefan Kroll, Jürgen Nowakowsky und Christian Riss - nicht,
als sie sich eines Abends zufällig treffen. Zu diesem
Zeitpunkt ist jeder Einzelne aktiv in einer Band und macht
Musik, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte. Doch aus der
alkoholgeschwängerten Idee entwickelt sich schnell eine der
hoffnungsvollsten Neuformationen. Nach dem Musikstil fragend,
den eine solche Konstellation hervorzubringen vermag, bekommt
man als Antwort: “Irgendwo zwischen Porn Groove und Rock´n´Roll
Catastrophe”. Was auch immer die Band damit meint, so ist es
auf den Punkt gebracht, energiegeladener Volldampfsound mit ständigem
Vorwärtsdrang und Hitcharakter. Dementsprechend explosiv und
ohne Berührungsängste präsentiert das Quintett auf dem
Contest ein Liveprogramm, das überwiegend aus eigenen
Krachern besteht.
Delaforce
[12.1., 21.30 Uhr]
Guitar, Vocals: Eri Gürsoy; Rhytm. Guitar, Acoustic Guitar,
Backing Vocals: Markus Stegmüller; Saxophon, Backing Vocals:
Matthias Kaiser; Drums: Agostino Catanzaro; Bass: Sebastian
Philip
Delaforce
wurde 1995 von Eri in Berlin als akustisches Trio gegründet.
1998 formierte sich die Band um den Sänger und Gitarristen
neu und ist seither mit Strom bewaffnet, verschrieben hat man
sich der Rock- und Popmusik.
Das Spektrum reicht von rockig-funkigen Stücken mit teils an
HipHop angelehnten Beats bis hin zu tragenden weiten
Balladen. Allen Songs gemeinsam sind eine kleine Portion
versteckte Melancholie und tanzbare Rhythmen. Bemerkenswert
sind die auf deutsch gesungenen Texte, die zwar vordergründig
witzig sind, jedoch metaphernreich meist menschliche Tragödien
und Verwirrungen behandeln. Stilistisch sind diese in etwa mit
denen des aktuellen Herbert Grönemeyer zu vergleichen, die
Musik ist eher eine Schublade für sich selbst. Das Motto der
Band: The Force Of Groove And Harmony.
 DONIkkl
[12.1., 18.10 Uhr]
Vocals, Guitar, Klavier, Bass, Percussion, Kazoo, Flute:
Andreas Donauer
Hinter dem Namen DONIkkl verbirgt sich der 24jährige Andreas
Donauer, ehemaliger Frontmann der Waterproof Strawberries,
bereits zu hören auf der zweiten Aqua Turbo CD. Nach sieben
Jahren
Band- und Studioerfahrung und drei Solo-CDs produziert er
nun fetzige Musik von und für Kinder. Zusammen mit seiner
Band deckt seine neue CD ein weites Spektrum von Reggaemusik
über lateinamerikanische Rhythmen bis hin zu HipHop, Pop
und Rockmusik ab. Inspiriert durch seine eigenen Kinder erzählt
er auf der neuen Scheibe von einem durchgeknallten Opa, der
den ganzen Tag nichts anderes macht als im Garten in seiner
Hängematte zu liegen und mit lautstarkem Reggae seine Nachbarn
zu nerven. DONIkkl überzeugt nicht nur mit quirligen Einfällen,
sondern bringt auch viele Kinder, lustige Bühnenmusiker
in plüschigen Outfits und jede Menge Spaß und Witz mit
auf die Bühne.

Emergency Exit [12.1., 00.10 Uhr]
Vocals, Guitar: Gregor Beck; Guitar: Matthias Seybold;
Drums: Sebastian Heim; Bass: Bernhard Waldmüller
Emergency Exit besteht in dieser Formation seit August 1998.
Die Band spielt selbstkomponierte Grunge-Rock-Songs mit eingängigen
Melodien. Liveerfahrung sammelte die relativ junge Band
bereits bei einigen Auftritten in der Ingolstädter Region,
unter anderem beim letzten Aqua turbo Contest in der Fronte
und bei den Berliner Nächten, außerdem im Ohrakel und im
Amadeus. Der vorläufig letzte Höhepunkt war die Teilnahme am
diesjährigen Open-Air
am Berg in Eichstätt.
Texte: megazIN
(überarbeitet von Uwe Ziegler)
Die Fotos stammen von den jeweiligen Bands
(19. Dezember 2000)
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