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Alle
Bands, alle Songs - der 4. Aqua turbo Contest auf einen Blick
[Teil 2]
zum 1. Teil (Colourful Leaves, Crick, Cycodad, Delaforce,
DONIkkl, Emergency Exit)
zum 3. Teil (Pagan,
Panta Rei, Rouvian Flave, Silva Sonic, Split Second,
Weißwurscht is)
zum Abstimmungs-Formular
- Mitmachen und 5 Festivalpässe gewinnen!
Fat Fugo [12.1., 19.30
Uhr]
Guitar, Vocals: Oliver Miller; Keyboard: Franz Alt; Bass:
René Larusso; Drums: Dominik Pogrzeba
Angefangen hat es damit, dass sich drei Bewohner eines
Studentenwohnheims entschlossen, eine Band zu gründen.
Oliver, Dominik und Franz machten sich im Keller breit und
experimentierten nach Herzenslust. Später erst verlegten sie
ihren Proberaum in die Region Pfaffenhofen und hatten
dort auch ihre ersten Gigs. Fat Fugo spielen deutschsprachigen
Alternativrock, ihr Sound ist geprägt von energiegeladenen
Gitarren und spacigen Synthesizern, die die selbstbewussten,
eigenwilligen und offenen deutschen Texte unterstreichen.
Stilistisch verglichen wurde die Band bereits mit Gruppen wie
"Selig" oder "Die Sterne", aber sie will
nicht Bekanntes einfach nachahmen, sondern ihre ganz eigene
musikalische Nische finden.
Vocals: Christine Loibl; Bass: Frank Merl; Keyboard:
Lothar Schindler; Vocals, Guitar: Michael Krikawa; Drums:
Jakob Bernhart
1992 wurde die Band von Michael Krikawa und Frank Merl aus
der Taufe gehoben und seitdem ist es um Fly Busker kein
bisschen ruhiger geworden. Bei zahlreichen Konzerten teilte
sich das Quintett mit bekannten Größen wie Gerhard Polt,
Nena oder der Climax Blues Band die Bühne. Der Sound lässt
sich wohl am besten mit einer gesunden Mischung aus Sheryl
Crow, Tracy Chapman und The Cranberries beschreiben. Wobei es
damit aber nicht abgegolten ist: Mit ausgeklügelten
Arrangements der Band und der tollen Frontfrau Christine Loibl
(Interview
vom Vorjahr mit ihr) werden die Rocksongs zu wahren Knallern. Ohne Zweifel gehören
die Buskers zu den beliebtesten Bands der Region, was die
Gruppe auch bei diversen Bandwettbewerben und Festivals unter
Beweis stellte. 1998 gewannen sie den Aqua turbo Contest, im
Vorjahr landeten sie hinter Panta Rei auf Rang zwei.
Außerdem: Sehr schöne und aktuell gehaltene Website.
 Hyacinth
[13.1., 22.10 Uhr]
Sologuitar, Keys, Vocals: Erwin Strich; Drums, Lead
Vocals: Ralf Deichler; Thomas Schill; Bassguitar: Mike Walker;
Guitar: Peter Sennholz
Unabhängige Musiker um Erwin Strich bringen fetzigen Rock
mit groteskem Einschlag. Im Sound der Band findet man das
Launische im Menschen: Musik gilt nicht nur als Fun bzw.
Protest, sondern auch als Dank. Strich arbeitete die letzten
Jahre weitgehend im Studio und als Gitarrenlehrer, dieses Jahr
nun geht's wieder auf die Bühne. Im Aqua-Song "Gone
Grotesque" geht es um das vergebliche Bemühen gewisser
Intriganten, belastendes Beweismaterial auszuschalten. Ihr Tun
gerät zur Groteske. Die Band lebt außerdem durch Ralf
Deichlers "Popstyle-Image".
Melanie [13.1., 20.10 Uhr]
Vocals, Guitar: Melanie Kadlec
Schon immer vom Blues begeistert, begann Melanie Kadlec im
Sommer 1998 mit ersten öffentlichen Auftritten und wurde als
eine der Entdeckungen der Offenen Bühne bezeichnet. Darauf
folgten weitere Auftritte in Kneipen, auf Sommerfesten usw.
Ihr Stil wird sehr stark von Bluesgrößen wie Lightnin'
Hopkins und Robert Johnson geprägt. Nun taucht sie wieder ein
in die Welt des Delta-Blues und präsentiert erstmals eigene
Songs im alten Mississippi-Stil. Ebenfalls eine Besonderheit:
Ihr Beitrag zur Aqua-CD ist ein reines Instrumental.
Mister Rainmaker [13.1., 18.10 Uhr]
Vocals: Christina Bittl; Keyboard, Programming: Fabian
Birzele; Guitar: Josef Schöpfel
Die Band besteht seit August 1999. Nachdem eine frühere
Formation nach dem Abitur zerbrochen war, entschlossen sich
Christina, Fabian und Josef, eine CD aufzunehmen. Anfangs
mangels fehlendem Schlagzeuger und Bassisten ein reines
Studioprojekt, stellten die drei erst im Juni dieses Jahres
während ihrer letzten Aufnahmesession fest, dass sich ihre
Songs auch ohne Bass und Drums zu ihrer Zufriedenheit umsetzen
ließen. So entschlossen sie sich, zu dritt zu bleiben und
spielten seitdem ein paar Auftritte just for fun. Ihr Stil ist
in etwa vergleichbar mit der Unplugged-CD von Alannis
Morissette, nur auf Gesang, Gitarre und eben Klavier
reduziert. Ihre CD ist erhältlich über diese E-Mail-Adresse.

Ozzy S. [12.1., 18.50
Uhr]
Vocals, 12string: Ozzy S.; Guitar: Roland Mangold; Guitar:
Hansi Niedermaier; Drums: Rudi Spann; Bass: Robert Appel
1992 gibt Ozzy S. sein Debüt. Seine erste CD entsteht,
und die typische Rockformation der 90er Jahre erreicht sofort
Platz eins der österreichischen Hörercharts. 1994 startet
Ozza mit seinem Soloprojekt und ist zwei Jahre später an
Co-Produktionen für Film-, TV- und Werbemusik beteiligt. 2000
kehrt er mit neuer Formation ins Live-Lager zurück und seit
dem Frühjahr auf verschiedenen Festivals zu hören. Die
melodischen Pop-Rock-Nummern - Ozzy möchte niemals als
Rockmusiker bezeichnet werden - gehen sofort ins Blut. Der
Frontmann nennt die Musik seiner Band "Countrop",
eine Mischung aus populärer Musik und bekannten Rockfills.
Das Motto der gesamten Truppe: Wir sind nicht laut, dafür
aber sehr gut.
Texte: megazIN
(überarbeitet von Uwe Ziegler)
Die Fotos stammen von den jeweiligen Bands
(19. Dezember 2000)
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