Home

  Ausgabe 14 : Titel

  
 
   Titel
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

Aqua-Plakat 2001

 

Alle Bands, alle Songs - der 4. Aqua turbo Contest auf einen Blick [Teil 2]

 

zum 1. Teil (Colourful Leaves, Crick, Cycodad, Delaforce, DONIkkl, Emergency Exit)

zum 3. Teil (Pagan, Panta Rei, Rouvian Flave, Silva Sonic, Split Second, Weißwurscht is)

zum Abstimmungs-Formular - Mitmachen und 5 Festivalpässe gewinnen!

 

Fat Fugo

Fat Fugo [12.1., 19.30 Uhr]

"Immer wieder fliegen"

 

Guitar, Vocals: Oliver Miller; Keyboard: Franz Alt; Bass: René Larusso; Drums: Dominik Pogrzeba

Angefangen hat es damit, dass sich drei Bewohner eines Studentenwohnheims entschlossen, eine Band zu gründen. Oliver, Dominik und Franz machten sich im Keller breit und experimentierten nach Herzenslust. Später erst verlegten sie ihren Proberaum in die Region Pfaffenhofen  und hatten dort auch ihre ersten Gigs. Fat Fugo spielen deutschsprachigen Alternativrock, ihr Sound ist geprägt von energiegeladenen Gitarren und spacigen Synthesizern, die die selbstbewussten, eigenwilligen und offenen deutschen Texte unterstreichen. Stilistisch verglichen wurde die Band bereits mit Gruppen wie "Selig" oder "Die Sterne", aber sie will nicht Bekanntes einfach nachahmen, sondern ihre ganz eigene musikalische Nische finden.

 

Fly Busker

Fly Busker [12.1., 22.10 Uhr]

Just A Matter Of Time

 

Vocals: Christine Loibl; Bass: Frank Merl; Keyboard: Lothar Schindler; Vocals, Guitar: Michael Krikawa; Drums: Jakob Bernhart

1992 wurde die Band von Michael Krikawa und Frank Merl aus der Taufe gehoben und seitdem ist es um Fly Busker kein bisschen ruhiger geworden. Bei zahlreichen Konzerten teilte sich das Quintett mit bekannten Größen wie Gerhard Polt, Nena oder der Climax Blues Band die Bühne. Der Sound lässt sich wohl am besten mit einer gesunden Mischung aus Sheryl Crow, Tracy Chapman und The Cranberries beschreiben. Wobei es damit aber nicht abgegolten ist: Mit ausgeklügelten Arrangements der Band und der tollen Frontfrau Christine Loibl (Interview vom Vorjahr mit ihr) werden die Rocksongs zu wahren Knallern. Ohne Zweifel gehören die Buskers zu den beliebtesten Bands der Region, was die Gruppe auch bei diversen Bandwettbewerben und Festivals unter Beweis stellte. 1998 gewannen sie den Aqua turbo Contest, im Vorjahr landeten sie hinter Panta Rei auf Rang zwei. Außerdem: Sehr schöne und aktuell gehaltene Website.

 

Hyacinth

Hyacinth [13.1., 22.10 Uhr]

"Gone Grotesque"

 

Sologuitar, Keys, Vocals: Erwin Strich; Drums, Lead Vocals: Ralf Deichler; Thomas Schill; Bassguitar: Mike Walker; Guitar: Peter Sennholz

Unabhängige Musiker um Erwin Strich bringen fetzigen Rock mit groteskem Einschlag. Im Sound der Band findet man das Launische im Menschen: Musik gilt nicht nur als Fun bzw. Protest, sondern auch als Dank. Strich arbeitete die letzten Jahre weitgehend im Studio und als Gitarrenlehrer, dieses Jahr nun geht's wieder auf die Bühne. Im Aqua-Song "Gone Grotesque" geht es um das vergebliche Bemühen gewisser Intriganten, belastendes Beweismaterial auszuschalten. Ihr Tun gerät zur Groteske. Die Band lebt außerdem durch Ralf Deichlers "Popstyle-Image".  

 

Melanie

Melanie [13.1., 20.10 Uhr]

"The Devils Blues"

 

Vocals, Guitar: Melanie Kadlec

Schon immer vom Blues begeistert, begann Melanie Kadlec im Sommer 1998 mit ersten öffentlichen Auftritten und wurde als eine der Entdeckungen der Offenen Bühne bezeichnet. Darauf folgten weitere Auftritte in Kneipen, auf Sommerfesten usw. Ihr Stil wird sehr stark von Bluesgrößen wie Lightnin' Hopkins und Robert Johnson geprägt. Nun taucht sie wieder ein in die Welt des Delta-Blues und präsentiert erstmals eigene Songs im alten Mississippi-Stil. Ebenfalls eine Besonderheit: Ihr Beitrag zur Aqua-CD ist ein reines Instrumental.

 

Mister Rainmaker

Mister Rainmaker [13.1., 18.10 Uhr]

"Tonight"

 

Vocals: Christina Bittl; Keyboard, Programming: Fabian Birzele; Guitar: Josef Schöpfel

Die Band besteht seit August 1999. Nachdem eine frühere Formation nach dem Abitur zerbrochen war, entschlossen sich Christina, Fabian und Josef, eine CD aufzunehmen. Anfangs mangels fehlendem Schlagzeuger und Bassisten ein reines Studioprojekt, stellten die drei erst im Juni dieses Jahres während ihrer letzten Aufnahmesession fest, dass sich ihre Songs auch ohne Bass und Drums zu ihrer Zufriedenheit umsetzen ließen. So entschlossen sie sich, zu dritt zu bleiben und spielten seitdem ein paar Auftritte just for fun. Ihr Stil ist in etwa vergleichbar mit der Unplugged-CD von Alannis Morissette, nur auf Gesang, Gitarre und eben Klavier reduziert. Ihre CD ist erhältlich über diese E-Mail-Adresse.

 

Ozzy S.

Ozzy S. [12.1., 18.50 Uhr]

"Broken Heart"

 

Vocals, 12string: Ozzy S.; Guitar: Roland Mangold; Guitar: Hansi Niedermaier; Drums: Rudi Spann; Bass: Robert Appel

1992 gibt Ozzy S. sein Debüt. Seine erste CD entsteht, und die typische Rockformation der 90er Jahre erreicht sofort Platz eins der österreichischen Hörercharts. 1994 startet Ozza mit seinem Soloprojekt und ist zwei Jahre später an Co-Produktionen für Film-, TV- und Werbemusik beteiligt. 2000 kehrt er mit neuer Formation ins Live-Lager zurück und seit dem Frühjahr auf verschiedenen Festivals zu hören. Die melodischen Pop-Rock-Nummern - Ozzy möchte niemals als Rockmusiker bezeichnet werden - gehen sofort ins Blut. Der Frontmann nennt die Musik seiner Band "Countrop", eine Mischung aus populärer Musik und bekannten Rockfills. Das Motto der gesamten Truppe: Wir sind nicht laut, dafür aber sehr gut.

 

Auf der nächsten Seite folgen die letzten sechs Bands


Uwe Ziegler

Texte: megazIN (überarbeitet von Uwe Ziegler)
Die Fotos stammen von den jeweiligen Bands
(19. Dezember 2000)

nach oben

zurück