Guy
Davis ist nach Erib Bibb, Alvin Youngblood Hart und Corey Harris der
vierte in der Reihe von hochkarätigen Bluesmen, der seine Visitenkarte in
der Neuen Welt abgibt.
Inspirieren läßt sich der Musiker von Blind Willie McTell und Taj Mahal
genauso wie von Buddy Guy. Ein Kritiker nannte ihn einmal "a
Mississippi dust devil", und seine Stimme wird mit der von Howlin´
Wolf und Tom Waits verglichen. Sogar in einem Musical über die
Blueslegende Robert Johnson spielte er mit, natürlich die Hauptrolle.
Prompt erhielt er dafür den begehrten W. C. Handy Award.
Das Fingerpicking auf der sechs- und auf der zwölfsaitigen Gitarre ist
seine Spezialität. Die Legende besagt übrigens, dass er das von einem
Gitarristen mit neun Fingern gelernt hat.
Ein
Spektakel ganz anderer Art kann man in unseren Breiten am 9. Januar 2001
erleben. Ab 19.40 Uhr nämlich kann man am Himmel eine totale
Mondfinsternis bestaunen, einen wolkenfreien Himmel natürlich
vorausgesetzt. Die beste Sicht auf das Ereignis hat man ab ca. 20.50 Uhr.
Bis zum November 2003 wird das die letzte Möglichkeit sein, die man von
Mitteleuropa aus beobachten kann.
Infos zur Mondfinsternis am 9.1.2001 (englisch)