Ausgabe 21 : CD-Kritik

  
 

Fly Busker "Under A Spell"

Fly Busker

Sie haben beim Aqua Turbo Contest stets vordere Plätze belegt, oder ihn gleich selbst gewonnen. Jetzt legen sie ihr zweites Album vor.

Fly Busker "Under A Spell"

 

Manche Bands bringen es schon gar nicht bis zur zweiten CD, andere verbreiten auf ihrem Zweitling nur heiße Luft. Um es vorweg zu nehmen, bei Fly Busker ist das nicht so.
Die Pfaffenhofener Band hatte 1996 ihre erste CD veröffentlicht. Was damals noch sehr nach einer vielversprechenden Folkrock-Gruppe klang, entpuppt sich jetzt als kraftstrotzende Rockband. Fly Busker haben nicht nur die E-Gitarre für sich entdeckt, sondern können sich auch für Technik begeistern (Anspieltipp "Under a spell"). Wer die Auftritte während der letzten Jahre verfolgt hat, den wird das nicht wundern. Aber das Spielen auf eingefahrenen Schienen scheint ohnehin nicht ihre Sache zu sein. So gibt es auf dem neuen Album eine neu arrangierte Version von "Matter of time", das bereits auf ihrem Debütalbum zu finden war. Rockiger, natürlich.
Der Grund für den unglaublich tighten Sound dürfte in erster Linie darin liegen, dass die meisten Stücke bereits einige Male live auf der Bühne gespielt wurden. So konnte die Band bereits testen, was geht und was noch überarbeitet werden musste.
Druckvoller Rock, manchmal mit leicht psychedelischem Einschlag und immer im Vordergrund die Stimme von Christine Loibl, der allerdings ein (wenn auch schmeichelnder) Vergleich mit Dolores O´Riordan von den Cranberries nicht gerecht wird.

Elf neue, teils wunderbare Songs haben Fly Busker soeben in die Welt entlassen, damit sie ihre Runde machen. 
Erhältlich ist die CD bei Saturn und Drogeriemarkt Müller (Ingolstadt), Sound und E-Markt (beide Pfaffenhofen) und natürlich über die Homepage der Band.



Thomas Uhle
(5. März 2001)

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