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  Ausgabe 21 : Vorberichte

  
 
 
 
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Laut vorlesen...


Flyer zur Lesung...werden fünf Autoren auf der Bühne des "Ohrakel". Natürlich keine Märchen, sondern selbst geschriebene Lyrik und Prosa. Ein Feld, das so weit ist wie die Nacht lang. Spannender wird die Veranstaltung unter dem Motto "The Truth Is A Virus" dadurch, dass es sich um Autoren aus der Region Ingolstadt handelt, darunter einige, die bereits als Gastautoren beim IN-ticker vorgestellt wurden: Christian Ermler, Kamuki, Gerti Winzig, Jens Rohrer und Daniel Peucker.
Inhaltlich dürfen sich die Zuhörer auf Kurzgeschichten in bester Bukowski-Tradition, schaurig-schräge Reime und kitschfreie Gedichte über Liebesleid und Liebesfreud gefasst machen. Unterstützt werden die mutigen Nachwuchsautoren dabei von der Band Machoskunk, die mit ihrem Hardcore-Pop einen lauten Kontrast zur Lesung setzen wird.

Freitag, 9. März 2001 um 21 Uhr im "Ohrakel", Eintrittskarten im VVK 10 DM, an der Abendkasse 15 DM





Lesen und ZuhörenLiteraturtage 2001


Eine feste Institution sind mittlerweile die Ingolstädter Literaturtage. Das Programm ist vielfältig, die Gäste zum Teil hochkarätig, darunter Harry Rowohlt, Herbert Feuerstein und Gert Heidenreich.
Zum Auftakt wird am 11.3. um 19 Uhr im Alf-Lechner-Museum der Kulturpreis der Stadt Ingolstadt an Emmi Böck verliehen, die sich mit ihren Sammlungen von Schanzer Sagen um die regionale Kultur verdient machte. Ebendiese Sagen werden im Anschluss an die Verleihung vom Schauspieler Udo Wachtveitl ("Tatort") vorgelesen.

Vom 11. März bis zum 8. April 2001




Schneller Italiener


Seamus BlakeSchon wieder kommt ein Europäer als Rising Star nach Neuburg, der italienische Alt- und Sopransaxophonist Stefano Di Battista. Zu seinen herausragenden Charakterzügen zählt seine Schnelligkeit. Der heute 30jährige gilt dank seiner perfektionierten Technik heute als eines der hoffnungsvollsten Talente des europäischen Jazz überhaupt. Sein im Quintett eingespieltes Blue-Note-Debüt "A Prima Vista" besticht durch klaren, vitalen Jazz, ohne Umwege mit dem Hörer kommunizierend. 1992 gastierte er beim Calvi Jazz Festival, später spielte er regelmäßig im "Sunset", dem renommierten Club auf der Pariser Rue des Lombards mit  Musiker wie Aldo Romano, Stephane Huchard oder Michel Benita Laurent. Jazzgrößen wie Daniel Humair, Jimmy Cobb, Walter Booker , Nat Adderley und Michel Petrucciani standen gemeinsam mit ihm auf der Bühne. Petrucciani war es auch, der Di Battista dazu einlud, ständiges Mitglied seines damaligen Sextetts zu werden. Internationale Bedeutung in der Welt des Jazz erlangte der Italiener, als er 1998 bei Blue Note Vertragskünstler wurde..

Freitag, 9. März 2001 um 20.30 Uhr im "Birdland", Neuburg/Donau

Birdland im Internet





Der Weise, der nie aus der Mode kommt


Theaterintendant Wolfgang Krempel verabschiedet sich mit seiner Inszenierung von Lessings "Nathan der Weise". Obwohl das Stück bereits im 18. Jahrhundert entstand, ist es kein bisschen in die Jahre gekommen. Verfasst als Lessings Reaktion auf seine letzte große Auseinandersetzung mit dem Lutheraner Goetze, ist es eine Geschichte über das Übel von religiösem Fanatismus, Engstirnigkeit und Unmündigkeit.

Verschiedene Termine im März
im Stadttheater Ingolstadt


Theater Ingolstadt im Internet




 

Seltene Gelegenheit


"Hana-Bi" FilmplakatTakeshi Kitanos entwirft in seinem Spielfilm "Hana-Bi" (Japan 1997) "eine Welt aus extremer innerer Kälte - und läßt das, was an ihr Wärme ist, umso wirkungsvoller erscheinen", schrieb "Der Tagesspiegel". Kitano, der unter seinem Künstlernamen Beat Takeshi in diesem Film auch die Hauptrolle spielt, inszenierte die Geschichte eines Polizisten, dessen Leben aus den Fugen geraten ist. Seine kleine Tochter ist gestorben, und seine kranke Frau hat nur noch kurze Zeit zu leben. Er überfällt eine Bank, um ihnen beiden eine letzte Reise zu ermöglichen. Dabei sind ihm Killer der Yakuza, der japanischen Mafia, auf der Spur, denen er noch Geld schuldet. 
Der Film, in dem ohnehin wenig gesprochen wird, und in dem die Bilder oft diese Aufgabe übernehmen, wird in der ungekürzten Originalfassung mit Untertiteln gezeigt.

Am Montag, 12. März 2001, um 22.30 Uhr bei Arte





Drei Auftritte, dreimal ausverkauft


Michael Mittermeier gastiert dreimal im FestsaalDas dürfte sowohl in der Geschichte der Ingolstädter Kabaretttage (siehe auch unsere Titelgeschichte in dieser Ausgabe) als auch in der des Festsaals ein einmaliges Ereignis sein: Michael Mittermeier, unser aller liebster TV-Junkie, gibt sein neues Programm "Back To Life" zum besten. Eine Handvoll Glücklicher konnte ihn bereits bei einem seltenen Testlauf in der "Neuen Welt" erleben, doch nun ist das Programm ausgereift und Michi bereit, es den Fans zu präsentieren. In Ingolstadt kann er das gleich dreimal hintereinander, vor einem restlos ausverkauften Festsaal.

Am 7., 8. und 9. März 2001 um 20 Uhr im Festsaal


Michael Mittermeier im Internet




Keine Berührungsängste


Dave Fjuczynski im Januar in New YorkDer Mann kennt keine Berührungsängste, scheint es: David Fjuczynski. Der New Yorker Gitarrist überschreitet Grenzen, und verbindet damit Jazz mit Punk, Grunge und Rock. Dabei ist er so vielfältig, dass er an diesem Abend gleich mit zwei Bands im "Diagonal" zu Gast ist. Zum einen mit "Jazzpunk", zum anderen mit den "Screaming Headless Torsos" (dieselbe Besetzung wie "Jazzpunk" plus Bass und Drums). Ein gelungener Abend für Freunde der Jazz-Avantgarde steht bevor.

Am Mittwoch, 14. März 2001 um 20.00 Uhr im "Diagonal"




Anmeldungen für "Musikszene"


Interessierte Künstler und Musiker können sich ab sofort für die "Ingolstädter Musikszene" anmelden, die auch heuer wieder im Sommer stattfinden wird. Bei diesem mittlerweile zum 16. Mal veranstalteten Amateur-Musikfestival können sich die Beteiligten einem größeren Publikum vorstellen. Zu Beginn der Reihe erscheint ein dickes Programmheft, das einen Überblick über sämtliche Auftritte in der "Neuen Welt" und im "Ohrakel" gibt.

Anmeldungen müssen Namen, Stilrichtung, die Zahl der Bandmitglieder und Werbematerial beinhalten und bis spätestens 31. März 2001 erfolgen. Möglich sind Anmeldungen im "Ohrakel", im "Goldenen Stern", der "Neuen Welt" sowie per Email.




Thomas Uhle
(5. März 2001)

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